Cast Helmets – der MT III

Bereits im Januar erhielt ich von Cast Helmets die Anfrage: Testfahrerin für den MT III  – kurz darauf erreichte mich das Paket aus Italien und ich konnte es kaum erwarten, mit dem hübschen Teil die ersten Meter zu fahren.
Allerdings hat mir das Wetter im Allgäu einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht und so blieb der Helm die letzten Wochen erstmal im Schrank verstaut.

Bei Lieferung und noch im „Verpackungs-Karton“ dachte ich mir: „Kann da echt ein Helm drin sein, so leicht wie das ganze Ding ist?“

Und tatsächlich: der CAST MT III ist wirklich ein Leichtgewicht.
Auch sonst war der erste Eindruck absolut positiv. Da ich die Farbausführung unter insgesamt 5 Variationen auswählen durfte, hatte ich eine gute Wahl getroffen. Die petrol-farbene Lackierung mit den weissen Elementen passt echt super zusammen. Das „Innenleben“ ist hier komplett in schwarz gehalten und wirklich schön verarbeitet. Den Doppel-D Verschluss kenne und liebe ich schon vom Bell Bullitt und was die Sicherheit betrifft: ganz klar entspricht der MT III der ECE-Norm – eine absolute Voraussetzung, wenn es zu Fahrten in südliche Gefilde geht.

Im Lieferumfang ist ebenfall noch ein weisses Schild enthalten, dass sich mit den 5 Druckknöpfen ganz einfach befestigen lässt – mir persönlich kommt der Helm damit allerdings „zu crossig“ rüber.

Das „erste Probetragen“ war ungewohnt: anders als beim Bullitt reichen die Polster vom MT III komplett über die Wangen. Als „Tussi, die sich die kaum vorhandenen Augenbrauen gern mal/immer nachzieht“, heißt es umdenken, wenn ich mich bei einer Fahrt für den MT III entscheide. Denn: Helm aufziehen bedeutet in diesem Fall, sich von der Hälfte der Augenbrauen zu verabschieden – oder auf Alternativen zurück zu greifen. Dazu aber mehr in einem anderen Blogartikel.

Beim Bullitt habe ich mich damals für die Größe S entschieden – und tat das auf gut Glück auch beim MT III. Kurzzeitig war ich mir unsicher, ob die Größe M nicht besser gewesen wäre (nach der ersten Fahrt war ich aber überzeugt, dass „S“ die richtige Wahl ist). Es war einfach nur ungewohnt, dass die Wangenpolster so weit nach unten reichen.

Am Karfreitag hieß es dann endlich: FIRST RIDE-OUT 2018 – natürlich mit dem Cast MT III

Bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind ging es los zu einer kleine Runde durch’s Allgäu. Meine Sonnenbrille lies sich problemlos aufsetzen und tragen, ohne dass sie vom Polster in eine unvorteilhafte Position geschoben oder gedrückt wurde. Das Sichtfeld steht dem Bullitt in nichts nach und auch bei Geschwindigkeiten jenseits der 120 km/h sitzt der MT III perfekt.
Mit Visier-verwöhnten Augen und als Kontaktlinsenträgerin lief trotz Sonnenbrille -logischerweise- das ein oder andere Tränchen vom Fahrtwind. Allein schon aus diesem Grund werde ich mit Sicherheit auf die passende „Visier-Brille“ von Cast zurückgreifen. Diese werden speziell für den MT III gefertigt und sollten deshalb auch dieses Problem lösen.

Zusammenfassend kann ich sagen: der MT III – angenehm zu tragen, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und tolle Farb-Kombis.

Käuflich erwerben könnt ihr das gute Stück über www.24helmets.de

Beim Rustic Racer Ride vom 22. – 24. Juni 2018 wird Cast mit einer Auswahl an verschiedenen Ausführungen und Größen vor Ort sein, dort könnt ihr also vor Kauf auch mal Probetragen.